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Kino 20.09.2026

Dieser Fantasy-Blockbuster bei Netflix rettet euren Sonntagabend: Epischer werden Filme nicht

Dieser Fantasy-Blockbuster bei Netflix rettet euren Sonntagabend: Epischer werden Filme nicht
Die wohl epischste Filmschlacht am Sonntagabend: Wenn ihr einen erstklassigen Fantasy-Blockbuster sucht, haben wir genau den richtigen Streaming-Tipp bei Netflix für euch.

Wie setzt man einen perfekten Fantasy-Blockbuster fort? Zum Glück hatte Peter Jackson nicht allzu viel Zeit, darüber nachzudenken. Denn schon während des gefeierten Kinostarts von Der Herr der Ringe: Die Gefährten steckte er mitten in der Produktion von Teil 2 und machte einfach genau dort weiter, wo er zuvor aufgehört hatte.

Das Ergebnis ist nicht weniger phänomenal geworden als der Auftakt der Trilogie, die auf J.R.R. Tolkiens gleichnamigen Fantasy-Meisterwerk basiert. Der Herr der Ringe: Die zwei Türme kann den Vorgänger in manchen Punkten sogar übertreffen, vor allem im Hinblick auf die unfassbare Schlacht im Finale, die bis heute ihresgleichen sucht.

Aktuell könnt ihr den Film bei Netflix im Abo streamen.

Herr der Ringe-Fortsetzung bei Netflix: In Die zwei Türme wird alles düsterer und komplexer

Die Gemeinschaft des Rings ist auseinandergebrochen. Während Frodo (Elijah Wood) und Sam (Sean Astin) auf dem Weg nach Mordor dem zwielichtigen und sehr aufdringlichen Ring-Enthusiasten Gollum (Andy Serkis) über den Weg laufen, hat es die verbleibenden Gefährten in die unterschiedlichsten Richtungen verschlagen.

Merry (Dominic Monaghan) und Pippin (Billy Boyd) befinden sich in Gefangenschaft der Uruk-hais und treffen im finsteren Fangorn-Wald auf die sagenumwobenen Ents. Aragorn (Viggo Mortensen), Legolas (Orlando Bloom) und Gimli (John Rhys-Davies) gelangen derweil auf der Suche nach den entführten Hobbits nach Rohan.

Die einst strahlende Heimat des stolzen Reitervolkes hat sich in einen Friedhof verwandelt. König Theoden (Bernard Hill) steht unter dem Einfluss des bösen Zauberers Saruman (Christopher Lee). Zum Glück meldet sich in dieser aussichtslosen Stunde ein alter Vertrauter aus dem vermeintlichen Jenseits zurück: Gandalf (Ian McKellen).

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Perfekter Sonntagabend-Blockbuster bei Netflix: Die zwei Türme mixt Politthriller mit Fantasy-Bombast

Viele Figuren, viele Orte: Nachdem die Reise der Gefährten im ersten Teil noch klar auf der Landkarte nachzuvollziehen war, folgen wir nun mehreren Handlungssträngen, die uns immer tiefer in die zunehmend im Schatten versinkende Welt von Mittelerde entführen. Dem Schicksalsberg kommt dabei niemand so wirklich näher.

Die zwei Türme ist der fraglos hoffnungsloseste Teil in Jacksons Herr der Ringe-Trilogie. Spätestens wenn wir uns in den von Trümmern gezeichneten Straßen von Osgiliath wiederfinden, wo nicht nur Angst und Schrecken vor Orks und Nazgûl herrschen, sondern auch ein Misstrauen, das alles Gute zu verschlingen droht.

Im Kern ist Die zwei Türme ein abgründiger Politthriller, in dem keine Partei gewillt ist, einer anderen zu vertrauen, obwohl das der einzige Weg ist, um der Übermacht Saurons aus Mordor Einhalt zu gebieten. Sogar Emiliana Torrinis Filmsong greift die zermürbende Stimmung auf und entlässt uns mit Bauchschmerzen in den Abspann.

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Allein für die Schlacht um Helms Klamm lohnt es sich jedes Mal wieder, Die zwei Türme zu schauen

Davor gibt es aber noch eine epochale Schlachtensequenz, die man gar nicht oft genug schauen kann: die Belagerung von Helms Klamm. Ein mustergültiges Action-Set-Piece, das perfekt vorbereitet und durchgeführt wird. Selbst wenn man denkt, dass sich der Film nicht mehr steigern kann, liefert er den nächsten Spektakelmoment.

Die zwei Türme beeindruckt an diesem Punkt jedoch nicht nur actiontechnisch. Jackson lädt selbst die unscheinbarste Szene mit Gewicht und Gespür für den unheimlichen Kraftakt des Gemetzels auf, sodass jede Sekunde zählt. Dramaturgisch und logistisch überaus beeindruckend – man verliert wirklich nie den Überblick.

Mitten im Schlachtengetümmel eröffnet Jackson geschickt Nebenschauplätze, die einzelne Figuren in den Vordergrund rücken. Mitunter hat dieses Finale etwas Leveartiges oder zumindest etwas dermaßen perfekt in Phasen Gedachtes, dass man gar nicht merkt, wie man von einem Kampfsegment ins nächste gleitet.

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Jackson lässt das alles so leicht wirken, doch ein Blick in die vergangenen 25 Jahre zeigt, wie schwer es ist, eine solche Sequenz genauso wuchtig wie überzeugend in Szene zu setzen. Oft wirken vergleichbare Schlachten überladen und austauschbar. Der Herr der Ringe: Die zwei Türme lässt uns dafür jeden Hieb spüren.

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